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DE2700-07 Friedrichstadt 4. 10. 2015
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Home → [14] Zeichnungen, Gemälde → Fahrzeugskizzen → Deutschland → Ã–PNV → HHA-Baureihe DT4 (I)


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HHA-Baureihe DT4 (II)  
HHA-Baureihe DT4 (I)
Beschreibung: Soo muss ein New Technology Train aussehen! Die Hochbahn fing schon 1988 an, mit dem DT4 neue Maßstäbe zu setzen. Eins der brandneuen Features war die Sprinkleranlage im gesamten Zug, und es wurde viel auf elektronische Steuerung gesetzt. So wurden Anfang der 90er erst mal zwei Bauserien mit 51 Triebwagen und damit 204 Einzelwagen gebaut, damit wurden alle DT1 und die ersten DT2 ersetzt.

1996 wurde der Typ mit dem DT4.3 erstmals weiterentwickelt. Die vibrierenden und teilweise singenden Umformer wurden durch neue, noch lautere ersetzt, die bis heute leicht an ihrem charakteristischen Kreischen beim Anfahren und Bremsen erkennbar sind. Außerdem wurden die lauten Drucklufttüren mit Handhebeln durch Elektrotüren mit Druckknöpfen ersetzt. Im Innenraum erhielten die Sitze ein neues Muster und waren fortan nicht mehr gepolstert, sondern nur noch bezogene Bretter. Davon wurden dann in zwei Bauserien noch mal 35 Triebwagen gebaut, sodass 2000 86 DT4 vorhanden waren. Alle unertüchtigten DT3 wurden durch sie ersetzt.

2002 gab es erneut eine Weiterentwicklung, aber hauptsächlich im Design: Es wurde mit dem DT4.5 ein dunklerer Grauton eingeführt, der fortan auch bei allen DT4-Neulackierungen verwendet werden sollte. Der Innenraum wurde in großem Stil neugestaltet und präsentierte sich jetzt in Blautönen. Erstmals gab es auch Klappsitze und die Haltestangen wurden neu geformt, außerdem sind die Linienperlschnüre über den Türen beleuchtet. Statt Zielrollbändern gab es moderne LCD-Anzeigen und die Scheinwerfer bekamen ein neues Design.

2004 gab es bei der letzten Bauserie, dem DT4.6, noch mal markante technische Änderungen im Steuerungs- und Antriebsbereich, was dazu führte, dass die DT4.6 bis 2013 nicht mit anderen DT4 kuppelbar waren. Daher sind sie bis heute an der 6 in der Frontscheibe erkennbar. Seit Ende 2013 ist eine Kuppelbarkeit möglich, wird allerdings zur Schadensvermeidung nicht praktiziert - offenbar ist die Stabilität des Mischbetriebs eher wacklig.

In der Zwischenzeit wurden bei allen DT4.1 und DT4.2 die Türen umgebaut: Der Druckluftantrieb blieb erhalten, allerdings wurden die Handhebel durch Knöpfe ersetzt und der Schließvorgang stark verlangsamt. In der Werkseinstellung schließen die Türen sehr schnell, sodass es zu einem lauten Knall beim Einfallen kommt. Gerüchten zufolge befürchtete die Hochbahn auch Schäden an den Wagenkästen durch das schnelle Zuschlagen der Türen. Eine kleine Designänderung betraf die Front: Die alten Blenden mit eingraviertem HHA-Logo wurden bei allen DT4.1-DT4.4 entfernt und durch neue flache Blenden mit aufgeklebtem Hochbahn-Schriftzug ersetzt.
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Datum: 27.12.2016 21:04
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Hinzugefügt von: Stolt Jensenberg
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SSB DT8.10 / DT8.11