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Home → [14] Zeichnungen, Gem√§lde → Fahrzeugskizzen → Deutschland → √ĖPNV → HHA-Baureihe DT3


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Vorheriges Bild:



HHA-Baureihe DT2  
HHA-Baureihe DT3
Beschreibung: Eine runderneuerte Version, da die alte, 18 Monate alte Zeichnung nicht mehr meinen Ansprüchen genügte und die Beschreibung teils veraltet war.

- DT3: Urversion von 1968 (Prototyp 1966). Beschafft zum Ersatz der letzten Vorkriegswagen. Wagenkasten wie beim DT2, aber mit Mittelwagen und die Technik wieder stark vom DT1 übernommen.

- DT3 mit Redesign: Ab 1981 wurde der blau-graue Innenraum mit gelben Stirnwänden und Türen aufgewertet, gleichzeitig wurde eine Türverriegelung eingebaut, wodurch die DT3 zu ihren blauen (offene Tür am Wagen) und orangenen (Notbremse gezogen) Lampen außen kamen. Der letzte DT3 in diesem Zustand fuhr irgendwann zwischen 2000 und 2003, bis auf den zukünftigen Museumszug 909 wurde keiner der 119 „Original-DT3“ aufbewahrt – 62 wurden ertüchtigt, der Rest zwischen 1996 und 2003 verschrottet.

- DT3-DAT: Hiermit wollte man neue Fahrzeugtechnik für den zukünftigen DT4 erproben, der am Ende etwas später und in völlig anderer Form kam als geplant. Zunächst wurde der letztgebaute DT3 zum DAT1 umgebaut (9978/79/80), ein paar Jahre später der DT3-Prototyp 9600/01/02 zum DAT2. Beide Wagen erhielten unterschiedliche Drehstromantriebe und waren die meiste Zeit nicht kuppelbar. Das wurde später noch geändert, da hießen beide aber schon 931 und 932 und fuhren nicht mehr mit Fahrgästen. Im Dezember 1994 war für beide DATs Schluss.

- DT3-LZB: Nachdem bereits München und Berlin erfolgreich mit Fahrautomatiken in der U-Bahn experimentierten, wollte die Hochbahn das auch mal (wieder) ausprobieren. 1981 begann mit den Wagen 9963 bis 9980 (später 921 bis 926) der LZB-Versuchsbetrieb auf der U1 zwischen Volksdorf und Großhansdorf und es funktionierte auch ganz gut, die Linienleiter wurden vorsorglich schon mal im ganzen Netz verlegt und zunächst für den Zugfunk zweckentfremdet. 1985 endete der Versuch und man hörte seitdem nichts mehr davon. Die Wagen wurden 1995 dann noch innen ertüchtigt, ihre Zukunft stand aber seither stets auf der Kippe. Am Ende hielten sie bis Dezember 2016 durch.

- DT3E: Eigentlich nur für 20-25 Jahre konstruiert, wurde in den 90ern klar, dass man die DT3 so schnell nicht allesamt wegbekommt. Daher entschied man sich, ein Ertüchtigungsprogramm zu starten: Die Fahrzeuge wurden kernsaniert, die rostanfälligen Fronten wurde durch GFK-Exemplare mit großer Scheibe ersetzt, der Innenraum erhielt ein Redesign im DT4-Stil und die Innenstirnwände bekamen Fenster. Es wurden dabei hauptsächlich DT3.1 und DT3.2 ertüchtigt. Nach 68 Umbauwagen wurde das Programm am 08.05.2001 mit 822 beendet.
2007 musste man noch einmal von innen an die Wagenkästen heran und der Innenraum von 1995 begann auch allmählich zu leiden, also verpasste man den DT3E wiederum noch mal ein Redesign, diesmal im Stil des damals noch ziemlich neuen DT4.6. Damit kommen die Wagen heute wieder fast ans Original ran. Letztendlich wurde es aber nicht bei allen Wagen durchgezogen: Sechs DT3E sowie alle DT3-LZB wurden nicht noch mal umgebaut.

- DT3N: Der DT5 wird bis 2020 fast alle DT3E ersetzen, die Ausmusterung läuft seit Dezember 2016 in kurzen Abständen. Damit jedoch am Ende noch eine Betriebsreserve vorhanden ist (die DT2E sind ja nicht mehr da), behält man 10 Stück. Da aber der Lebenszyklus mittlerweile wieder vorbei ist, muss man noch mal eine Ertüchtigung durchführen – dabei werden alle Einheiten ohne das Redesign von 2007 und noch ein paar DT3.1 noch einmal komplett entkernt und saniert. Diesmal wird auch eine elektronische Fahrsteuerung eingebaut, LED-Leisten über den Türen angebracht und getrennte Lautsprecherkanäle verbaut, damit das 2014 eingeführte Abfahrtssignal nicht mehr in eventuelle Störungsansagen quäkt. Bis 2026 sollen die Wagen 803, 804, 807, 834, 835, 842, 856, 865, 873 und 905 so noch fahren.


Land: Deutschland
Betrieb: Hamburger Hochbahn AG, Hamburg
Hersteller: LHB Salzgitter
Typ: DT3, DT3-DAT, DT3-LZB, DT3E, DT3N
Anzahl: Gesamt = 127, davon: DT3-DAT = 2, DT3-LZB = 6, DT3E = 62, DT3N = 10
Angeschafft: 1966 (Prototyp), 1968-1971
Ausmusterung: DT3 = 2003, DT3-DAT = 1994, DT3-LZB = 2016
Nummern:9600 - 9983 bis 1988, 801 - 932 seit 1988
Bildtyp/-art:
Schlüsselwörter:  
Datum: 16.10.2017 19:46
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Hinzugefügt von: B100S_2120
Kommentare
Darth Sauron
Administrator

Registriert seit: 15.03.2012
Kommentare: 4683
LOL?
Irgendwas - wegen Technik - oder sowas?
16.10.2017 20:15 OfflineDarth SauronTheArkerportian at yahoo.com
B100S_2120
Member

Registriert seit: 18.06.2009
Kommentare: 3117
Irgendwie
Ich wollt's nicht leer lassen
16.10.2017 20:27 OfflineB100S_2120jan.scholtyssek at outlook.de
ET-471-082
Member

Registriert seit: 17.02.2008
Kommentare: 357
Die DT3 haben beim 1. Redesign anno 1981-84 anstelle des HHA-Logos und der wei√üen r√∂mischen 3 zun√§chst eine gelbe r√∂mische 3 bekommen. Das HHA-Logo und die wei√üe r√∂mische 3 ist erst mit der Umnummerierung 1988 gekommen, was zuvor ab 1986 an einer Einheit (sp√§tere 849?) geprobt worden ist. Versuchtr√§ger f√ľr das 1. Redesign einschlie√ülich der gelben r√∂mischen 3 war ab 1979 der sp√§tere LZB 926. Ein LZB hatte beim Umbau auf LZB versuchsweise zun√§chst eine gr√ľne r√∂mische 3 bekommen, die dann aber ziemlich schnell durch die Serienausf√ľhrung der LZB in wei√ü ersetzt worden ist.
Die Aufschriften beim DT3-DAT1 von denen du keine Bilder hast, waren die beteiligten Unternehmen, unter anderem Hamburger Hochbahn, Linke-Hoffmann-Busch und ich meine auch Thyssen-Henschel, alle voll ausgeschrieben.
16.10.2017 23:25 OfflineET-471-082ET-471-082 at wtnet.de
B100S_2120
Member

Registriert seit: 18.06.2009
Kommentare: 3117
Das stimmt nur zum Teil
Bei den Hamburger Fuhrparklisten finden sich zumindest zwei Bilder von DT3 mit "neuen" Frontaufklebern, aber alten Nummern. Das kann sich um den selben TW handeln, bei einem Bild ist es allerdings eine Kunstbahn. Damit wäre schon mal 849 raus, denn der war keine solche.

Insofern mag die Zahl der DT3 mit gelben Strichen √ľberwogen haben, es ist mir aber irgendwo wichtiger, dann die Variante mit der alten Front und den neuen Aufklebern zu zeigen. Es ist ja trotz allem nicht falsch. Passt h√∂chstens vielleicht nicht zur Nummer an der Seite.
16.10.2017 23:56 OfflineB100S_2120jan.scholtyssek at outlook.de
ET-471-082
Member

Registriert seit: 17.02.2008
Kommentare: 357
Die DT2 hatten zun√§chst keine r√∂mische Kennzahl. Die hatten zun√§chst nur DT3 in schwarz und sp√§ter auch DT1 in wei√ü. Die r√∂mische Kennzahl bei den DT2 ist mit dem Umbau auf T√ľrverriegelung ab 1978 in gelb eingef√ľhrt worden, um bereits umgebaute DT2 von noch nicht umgebauten DT2 unterscheiden zu k√∂nnen. Bei den DT3 wurde dieses aus selben Grund entsprechend sp√§ter angeglichen; schwarze r√∂mische 3 zu gelber r√∂mischer 3.
Bei den Nummern habe ich da nie so darauf geachtet, in welcher Kombination Nummer und römische 3 von gelb auf weiß geändert worden sind. Ich weiß nur römische 3 von schwarz auf gelb 1981-84 mit Versuch 1979 und von gelb auf weiß 1988-89 mit Versuch 1986. Inwieweit es Kombinationen von neuer Nummer mit gelber 3 und alter Nummer mit weißer 3 gegeben hat, entzieht sich meiner Kenntnis, weil ich damals nicht so drauf geachtet habe. Mein Gott, es ist nun schon bald 30 Jahre her und ich war damals ein zarter Teenager, der mit sowas noch nicht so bewandert war wie heute. Die Nummern der Fahrzeuge habe ich mir erst angefangen zu merken, als die Umstellung auf die neuen Nummern abgeschlossen war. DT3 hatten die Nummern 801 - 919. Aber 9600/01/02 - 9981/82/83? Fehlanzeige!
17.10.2017 00:38 OfflineET-471-082ET-471-082 at wtnet.de
B100S_2120
Member

Registriert seit: 18.06.2009
Kommentare: 3117
Nun, was das angeht
sind wir schon mal zwei. Ich komme mit den alten Nummern auch √ľberhaupt nicht zurecht, habe sie schlie√ülich nie erlebt. Das macht es aber durchaus schwierig, wenn die "alte Generation" immer bei Fotos ihre vierstelligen Wagennummern auspackt und ich versuche, irgendwie umzurechnen, um was f√ľr einen Wagen es sich wohl im neuen Schema handeln k√∂nnte. Das ist anstrengend.
17.10.2017 00:47 OfflineB100S_2120jan.scholtyssek at outlook.de
ET-471-082
Member

Registriert seit: 17.02.2008
Kommentare: 357
Das geht mir genauso. Ich verwende immer die neuen Nummern auch auf die Gefahr hin, mich bei der "alten Generation" unbeliebt zu machen. Der Versuchzug mit den gelben Sitzen und blauen W√§nden war f√ľr mich immer 640 und nie etwas mit 9182/83 . Gleiches gilt f√ľr den Versuchtr√§ger mit der gelben r√∂mischen 3: (der sp√§tere) 926 und nicht 9978/79/80.
17.10.2017 01:03 OfflineET-471-082ET-471-082 at wtnet.de
B100S_2120
Member

Registriert seit: 18.06.2009
Kommentare: 3117
Nur mal aus Interesse
Was f√ľr ein Jahrgang bist du eigentlich? Dass du die Zeiten pers√∂nlich miterlebt hast ist ja bekannt, aber es w√§re interessant dich auch dahingehend "einordnen" zu k√∂nnen.
17.10.2017 01:19 OfflineB100S_2120jan.scholtyssek at outlook.de
ET-471-082
Member

Registriert seit: 17.02.2008
Kommentare: 357
1974. Bin also ein echtes New-Wave-Kid. Habe mir 1982 meine ersten Platten (Markus, Nena, Hubert Kah, F.R.David und was sonst so alles gab, alle auf Vinyl versteht sich) gekauft und bin dann damit aufgewachsen. Nat√ľrlich habe ich damals auch den Nena-Starschnitt aus der Bravo gesammelt und diesen dann 1985 durch den Modern-Talking-Starschnitt ersetzt.
Ja, das war schon eine verr√ľckte Zeit in den 1980er Jahren und ich erinnere mich gerne daran, auch wenn ich einige Dinge, insbesonders aus der 2. H√§lfte der 1980er Jahre heute lieber vergessen m√∂chte. Aber man war halt jung und unerfahren und das pr√§gt einen f√ľr's Leben.
17.10.2017 20:00 OfflineET-471-082ET-471-082 at wtnet.de
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