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Home → [14] Zeichnungen, Gemälde → Netzpläne, Karten → Das Kurzstreckenfiasko


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Mal kurz zum Dom  
Das Kurzstreckenfiasko
Beschreibung: Bei der KVB, bzw. dem VRS ist nun also das Umsteigen mit Kurzstreckentickets verboten worden.

Der Fairness halber gleich eins vorweg: Wohl angesichts der (mMn) zu Recht immensen Verärgerung bei den Kunden sieht es aus als würde das Verbot in den kommenden Monaten wieder gekippt - noch besteht es aber.

Was das für Auswirkungen hat, ist hier einmal am anhand des Bahnhof Mülheim dargestellt. Die grünen Stationen/Linien waren vor dem Verbot in vier Stationen erreichbar und bleiben es auch, die roten Stationen sind nun außer Reichweite. Einen Sonderfall stellt die Keupstraße dar, bei der man nun die Verbindung per Bus nutzen muss - oder die Stadtbahn, am Wiener Platz umsteigen (mitunter immer noch schneller) und draufzahlen.

In orange ist ein Abschnitt der Buslinie 159 markiert, die nicht am Bahnhof Mülheim selbst hält, aber an der Graf-Adolf-Straße, keine 5 Minuten vom Bf entfernt und demnach öfters zum Umsteigen genutzt wird.

* Die Haltestellen Am Faulbach (153) und Schützenhofstraße (151,152) waren erreichbar, indem man zunächst mit der 13/18 zum Wiener Platz fährt, und erst dort in den Bus steigt, und so die Elisabeth-Breier-Straße überspringt.
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Datum: 06.02.2017 00:20
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Hinzugefügt von: Darth Sauron
Kommentare
domi :)
Member

Registriert seit: 12.05.2007
Kommentare: 987
Genauso ist es im VRR auch. Dort hat man leider den Umstieg beim Kurzstreckenticket auch verboten. Kurze Strecken mit Umstieg werden so unverschämt teuer, was gerade für die körperlich eingeschränkten Personen bescheiden ist.
06.02.2017 08:24 Offlinedomi :)dominikwendt at gmx.net
Dopedeal
Member

Registriert seit: 06.05.2005
Kommentare: 452
Das geht echt gar nicht. Dann sollte man wenigstens den Mumm haben und das Kurzstrecken-Ticket ganz streichen.

So ist das ja reine Willkür. In Bonn würde das ja bedeuten, dass man mit der U-Bahn von Tannenbusch bis Hauptbahnhof fahren kann, aber an anderen Stellen mit dem Kurzstreckenticket wegen des Umstiegs nicht einen Häuserblock weit kommt.
07.02.2017 20:04 OfflineDopedealdopedeal at stehtoilette.net
Darth Sauron
Administrator

Registriert seit: 15.03.2012
Kommentare: 3200
in Bonn
hat man wenigstens das Glück dass die meisten Umsteigepunkte (Hbf, Bf Beuel, BvSP) in mehr oder weniger alle Richtungen angebunden sind, das ist in Köln anders. Bin gerade an so einer Karte für den Hansaring am arbeiten, da sieht's noch krasser aus.

Der Stadtanzeiger hat's schön auf den Punkt gebracht: Vom Altonaer Platz zu den Fordwerken kostet's jetzt genau so viel wie von Zündorf - ungefähr 10 mal so weit.

Als Kompromiss würde ich mir ja noch gefallen lassen, die Kurzstrecke auf drei Stationen zu reduzieren, wenn's denn unbedingt sein muss. Aber wie's jetzt ist, ist es katastrophal.
07.02.2017 20:19 OfflineDarth SauronTheArkerportian at yahoo.com
Bremerhavener
Member

Registriert seit: 10.12.2013
Kommentare: 182
Bei uns hat man das Problem nicht...
...hier gibt's gar kein Kurzstreckenticket. Also egal wie weit man in einer Zone fährt, immer der gleiche Preis.

Lustig wird's dagegen beim Anschlussticket. Das Ticket kann man lösen, wenn man ein Zeitticket (also z. B. ein Monatsticket) hat, und in eine Zone fahren will, in der das eigene Ticket nicht gültig ist. Der Spaß kostet für Erwachsene 3,55 €.
Damit kann man dann z. B. die 900 m von der Hst. Königsheide in Bremerhaven bis zur Haltestelle Bf. Langen im Nachbarort zurücklegen. Alternativ kann man mit dem selben Ticket aber auch nach Diepholz fahren, und das liegt 150 km(!) entfernt.
07.02.2017 20:49 OfflineBremerhavener
B100S_2120
Member

Registriert seit: 18.06.2009
Kommentare: 2029
Und hier
gibt es Kurzstrecke und Nahbereich, aber niemand weiß wo der Unterschied liegt, in den U-Bahnhöfen zum Beispiel wird das mit keinem Wort erklärt
07.02.2017 21:00 OfflineB100S_2120janscholtyssek at live.de
Turbo364
Member

Registriert seit: 28.01.2010
Kommentare: 700
In Nürnberg gibt es ebenfalls ein Kurzstreckenticket
in der Straßenbahn/im Bus gilt es ebenfalls 4 Haltestellen, in der U-Bahn aber nur zwei.
Und Umsteigen bzw Fahrtunterbrechungen sind ebenfalls nicht gestattet...

Jetzt mal ein anderer Gedanke: Die Linie 17 hat am Wochenende 17 Minuten Wendezeit an der Severinstr. Angenommen, ich steige in den Zug ein, hole ein Kurzstreckenticket um zur Schönhauser Str zu fahren. Das Ticket ist 20 Minuten gültig. Jetzt warte ich 15 Minuten bis der Kurs Abfahrtzeit hat. Bis zur Schönhauser Str sind es genau 5 Minuten Fahrzeit. Würde also auf die Minute passen. Aber der Zug hat am Bonner Wall eine Türstörung, und dessen Behebung dauert länger als zwei Minuten. Da bin ich ja bei Minute 20 seit kauf des Tickets. Normalerweise müsste ich entweder A am Bonner Wall aussteigen oder B ein weiteres Kurzstreckenticket kaufen, da ich ja sonst ohne gültigen Fahrausweis unterwegs bin...
08.02.2017 00:20 OfflineTurbo364
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